| Fenster - Einbau mit und ohne Falz Die Laibungen von Außenwänden für Fenster können auf drei verschieden Arten gebaut werden. Fenster müssen entsprechend unterschiedlich eingesetzt werden: in einen Mauerfalz von innen, in einen Falz von außen oder ohne Falz in die glatte Laibung. Standardmaße: Fenster gibt es in vielen Abmessungen, die zu den meisten vorhandenen Maueröffnungen passen. Sondermaße sind möglich. Bei der Bestellung bitte lichte Maße und Anschlag angeben. Anschlagrichtung: Links- bzw. Rechtsanschlag bezeichnet – von der Öffnungsrichtung aus betrachtet – die Seite, an der sich das Flügelscharnier befindet. |
Einbau mit innen liegendem Falz: Der Montagerahmen des Fensters lässt sich leicht von innen einbauen und ist vor Witterung gut geschützt. Beim Fenster-Wechsel wird die Fassade des Hauses nicht beschädigt. Kleine Putzschäden an der Innenwand lassen sich leicht mit Reparaturmörtel ausbessern. Aufmaßhilfe - richtig messen leicht gemacht ! |
![]() |
|
| Einbau mit Außenfalz: Der Blendrahmen sitzt fast bündig mit der Fassade. Um ihn einzusetzen, brauchen Sie ein Gerüst oder eine einfache Stellage, wenn die Fensteröffnungen hoch an der Außenwand des Hauses sitzen. Größere Fenster in den Außenfalz einzusetzen, erfordert einen Kran. Aufmaßhilfe - richtig messen leicht gemacht ! |
![]() |
|
| Einbau ohne Falz: Ist kein Falz vorhanden, wird das Fenster direkt in die Öffnung gesetzt. Es ist die einfachste Methode des Einbaus, die man nur noch bei Alt- und bei Neubauten findet. Das Fenster wird mittig in die Laibung gesetzt und ganz stabil verankert. Der Rahmen wird von innen und außen angeputzt. Aufmaßhilfe - richtig messen leicht gemacht ! |
![]() |
| Fenster ausmessen und einbauen Fenster lassen sich relativ einfach einbauen bzw. auswechseln. Dazu müssen Maueröffnung oder Falz glattflächig oder sauber verputzt sein. Teile von alten Fenstern, Anker, Befestigungswinkel usw. werden entfernt – eventuell auftretende Schäden gründlich beseitigt. Sondermaße: Die meisten Fensterlaibungen haben Standardmaße, die sich aus den Maßen der Mauersteine ergeben. Passen Standardfenster nicht, können alle gewünschten Größen millimetergenau angefertigt werden. Montage: Das Fenster wird im Mauerwerk – je nach Konstruktion – mit Durchsteck-Dübeln und langen Schrauben direkt durch den Rahmen oder mit Ankerwinkeln befestigt. Die Montagewinkel werden beim Rohbau so angebracht, dass sie der Putz später verdeckt. Fugenabdichtung: Fenster können mit Montageschaum eingesetzt werden. Anschlussfugen werden mit Schaum gefüllt, angeputzt oder mit elastischen Dichtschnüren bzw. Dekompressionsband verschlossen. Der äußere Abschluss erfolgt mit dauerelastischem Fugendichter. |
| Die Laibungen der Fenster müssen genau ausgemessen werden. Je nach Einbausituation messen Sie mehrfach Höhe und Breite der Öffnung an der Stelle, wo der Rahmen eingebaut wird. | ![]() |
|
| Wenn beim Herausnehmen des alten Fensters Schäden an Brüstung oder Laibung entstanden sind, müssen sie vor dem Einbau des neuen Fensters mit Reparaturmörtel sorgfältig ausgebessert werden. | ![]() |
|
| Beim Einbau von vorbehandelten Fenstern alle Flächen – die mit Mauerwerk oder Mörtel in Berührung kommen oder später nicht mehr zugänglich sind – zweimal mit Dickschicht-Lasur streichen. | ![]() |
|
| Der Blendrahmen wird in der Laibung auf Holzklötze gestellt und nach allen Seiten verklemmt. Zum genauen Ausrichten kommen zusätzlich dünne Sperrholz- oder Furnierstreifen unter die Klötze. | ![]() |
|
| Mit Wasserwaage und Zollstock richten Sie nun den Blendrahmen präzise in allen drei Richtungen aus. Der seitliche Abstand zum Mauerwerk sollte an beiden Seiten der Symmetrie wegen gleich groß sein. | ![]() |
|
| Der Blendrahmen wird mit Keilen fixiert und ohne Zug- oder Druckspannung in der Laibung festgesetzt. Die Keile stehen über, werden aber später mit einem Messer bündig zum Rahmen abgetrennt. | ![]() |
|
| Im Falz des Blendrahmens werden Löcher durch das Material gebohrt. Dann einen langen Steinbohrer einspannen und durch den Rahmen das Loch für den Dübel in das Mauerwerk bohren. | ![]() |
|
| Der Durchsteck-Dübel durch den Rahmen in die Wand führen und Schraube einsetzen. Mit dem Hammer leicht auf den Schraubenkopf schlagen, dann eindrehen. Einen Akkuschrauber benutzen. | ![]() |
|
| Damit der Montageschaum den Blendrahmen nicht eindrückt, werden Spreizhölzer mit wenig Spannung im Blendrahmen verkeilt. Latten dort einsetzen, wo sich Keile oder Schrauben befinden. | ![]() |
|
| Der Rahmen wird – von unten nach oben – mit Montageschaum befestigt. Nach der Abbindezeit den überstehenden Schaum mit einem Messer bündig abschneiden und dann mit Fugendichter versiegeln. | ![]() |
| Türen Einbaumöglichkeiten Einbau-Situationen: Der Einbau einer Haustür erfolgt von innen in einen Mauerfalz (links) oder mittig in die glatte Laibung (rechts). Montage: Die Befestigung der Zarge sollte mit Rahmendübeln aus Stahl erfolgen, die tief in das Mauerwerk reichen. Haustüren gibt es in genormten Größen mit entsprechenden Standard-Einbaurahmen. Anpassungen: Ist die Maueröffnung etwas größer als der Türrahmen, kann durch einen Blendrahmen oder durch zusätzliche Aufdopplungen des Standard-Blendrahmens ein Ausgleich geschaffen werden. Ist der Standard-Blendrahmen um ein geringes Maß zu groß für die vorhandene Öffnung, kann er durch Abhobeln angepasst werden. |
![]() ![]() |
| Türanschläge Rechts- oder Linksanschlag bezeichnen bei einer Tür die Seite, auf der sich die Bänder befinden. Betrachtet wird die Tür dabei von dem Raum aus, in den sie hineinschlägt. Wichtig für die Bestellung! |
![]() ![]() |
| Türlaibung ausmessen und Montage vorbereiten Messen Sie die lichte Breite und die Höhe der Maueröffnung – jeweils an mindestens drei Stellen – aus. Bei einem Neubau ist das relativ leicht, weil die Laibung meistens glatt ist. Befindet sich im Altbau jedoch eine alte Zarge in der Laibung, müssen Sie den Rahmen an einigen Stellen freilegen. Dafür Putz, Dichtmasse oder Abdeckleisten entfernen. Dann die Maße für Breite und Höhe abnehmen. |
![]() |
|
| Auch die Dicke des Mauerwerks, die Lage und die Tiefe des Mauerfalzes und die Position des Anschlags werden ermittelt. Berücksichtigen Sie auch, wenn Sie die Laibungshöhe festlegen, ob Sie noch einige Zentimeter z.B. für einen Fliesenbelag abziehen müssen. Tip: Machen Sie eine ungefähre Skizze. Dann nehmen Sie alle Maße auf und tragen sie in die Zeichnung ein. Skizze zum Einkauf mitnehmen. | ![]() |
|
| Der Blendrahmen der neuen Haustür besitzt unten eine Schiene in U-Form als Schwelle. Sie wird möglichst bündig in den Boden eingelassen. Dazu muss der Bodenbelag oder die oberste Schicht des Estrichs in Breite und Tiefe der Schiene ausgestemmt werden. Eine Stufe, die ggf. durch unterschiedliche Bodenbeläge drinnen und draußen entsteht, sollte nicht mehr als zwei Zentimeter betragen. | ![]() |
| Türrahmen einbauen Stellen Sie die Zarge in die Laibung und richten Sie sie nach allen Seiten mit der Wasserwaage aus. Setzen Sie sie dann mit Keilen fest, ohne dabei die Schenkel des Rahmens zusammenzudrücken. Der Abstand zur Laibung sollte oben und an den Seiten gleichmäßig etwa 10 bis 15 mm betragen. Die Bodenschiene wird bündig mit dem inneren Bodenbelag montiert. |
![]() |
|
| Die Zarge wird in der Maueröffnung mit speziellen Rahmendübeln befestigt. Dazu wird der Rahmen hinter der herausnehmbaren Dichtung auf jeder Seite dreimal und oben einmal durchbohrt. Mit einem langen Steinbohrer werden die Dübellöcher in das Mauerwerk gebohrt. Die Dübel durch den Rahmen in die Löcher stecken und die langen Schrauben eindrehen. | ![]() |
|
| Den Raum zwischen Rahmen und Laibung verschließen Sie mit einer Dichtungsschnur und füllen die Fuge von beiden Seiten mit Anschluss-Fugendichter auf. Die Oberfläche der Dichtmasse kann mit einem spülmittelbenetzten Finger geglättet werden. Auch der Hohlraum um die Bodenschiene kann, wenn er nicht zu groß ist, auf diese Art ausgefüllt werden. | ![]() |
|
| Wurde um die Bodenschiene herum viel freigestemmt, wird die Fuge mit Reparaturmörtel fast vollständig gefüllt. Die feine Restfuge wird nach dem Aushärten des Mörtels mit Dichtmasse ausgeglichen. Tipp: Wichtig ist, dass der Hohlraum unter dem Metallprofil mit Mörtel gefüllt wird. Liegt die Schiene hohl, kann sie sich beim Betreten leicht durchbiegen. | ![]() |
























